Friedmund Hueber

Architekt

Bad Aussee – Spitalskirche

Nov
21

Altaussee – Pfarrkirche

Nov
21

Bad Aussee – Hoferhaus

Nov
21

Bad Aussee – Leonhardskirche

Nov
21

Bad Aussee – Pfarrkirche

Nov
21

Planung des Vorplatzes

Ausschreibung für Wettbewerb

Troia – Modell der Stadt

Nov
21

Troia – Kulturpark

Nov
21

Troia II – Rampe

Nov
21

Troia – Theater

Nov
21

Ephesos (TR) – Südtor der Agora

Nov
21

Selcuk – Wohnhaus mit Garten

Nov
21

Ephesos (TR) – Neronische Halle

Nov
21

Ephesos (TR) – Monopteros

Nov
21

Ephesos (TR) – Hadrianstor

Nov
21

Ephesos (TR) – Theater

Nov
21

Ephesos (TR) – Embolos

Nov
21

Selcuk – Wohnhaus

Nov
21

Bozkurt Cad.

Selcuk – Bauforscherhaus

Nov
21

Wien 1 – Rathausplatz

Mar
28

Wien 1 – Judenplatz 2

Mar
28

Wien 19 – Hohe Warte 5, ‘Andrassy Villa’ von Theophil Hansen

Mar
28

Bad Aussee – Felsenheim

Mar
28

Revitalisierung einer “Salzkammergut-Villa”

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Burg Strechau

Mar
27

TU – Wien, Ludwig Boltzmann Institut für Denkmalpflege und Archäologische Bauforschung

Literaturliste

(AB 1996) Archäologische Bauforschung der Studentengruppe 1996
(AK 1992) Gernot Axmann, Ausstellungskatalog Burg Strechau: Glaube und MAcht, 1992
(Barav 1995) Robert Baravalle, Burgen und Schlösser der Steiermark, Graz 1995
(Boesch) Boesch Liegenschaftsverwaltung Ges.m. b. H., Kurze Vorstellung der Burg Strechau
(Clam 1994) Georg Clam-Martinic, Österreichisches Burgenlexikon, Linz 1994
(Dehio 1933) Dehio, Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler Band 1, Wien 1933
(Göth 1853) Prof. Dr. Göth, Beschreibung steiermärkischer Schlösser und Burgen: Burg Strechau in Mitteilungen des histor. Vereins für Steiermark, Viertes Heft, Graz 1853
(Ko/Att 1986) Johannes Koren, Franz Attems, Schlösser und Burgen der Steiermark, Innsbruck 1986
(La 1993) Elga Lanc, Bedeutende Funde mittelalterlicher Wandmalereien in der Steiermark in der Österreichischen Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege XL VII/93 Heft 1/2
(Nasch 1997) Hannes P. Naschenweng, Zeitschrift des histor. Vereines für Steiermark, Sonderband 24: Burg Strechau, Liezen 1997
(Pickl 1992) Othmar Pickl, 800 Jahre Steiermark und Österreich 1192 -1992
(Pink) Erwin Pink, Ein mittelalterliches Bild der Burg Strechau, Leoben
(SA 1632) Stift Admont, Inventarliste von 1632
(SA 1710) Stift Admont, Inventarliste von 1710
(SA 1779) Stift Admont, Inventarliste von 1779
(SA 1834) Stift Admont, Inventarliste von 1834
(Sch 1986) Benedikt Schneider, Lassing 1036 – 1986, Liezen 1986
(Sem 1962) Walter Semetkowski, Burg Strechau in Mitteilungen des steirischen Burgenvereins, 11. Jahrgang, Graz 1962
(Sten 1973) Gerhard Stenzel, Von Burg zu Burg in Österreich, Wien 1973
(Sten 1989) Gerhard Stenzel, Österreichs Burgen, Wien 1989

Troia – Zitadelle

Mar
27

DENKMALFORSCHUNG UND -PFLEGE IM INTERDISZIPLINÄREN TEAM
Das Monument der Weltliteratur erforschen, konservieren und behutsam lesbar machen.



Bauforschung und Denkmalpflege seit 1992
Einige Projekte:

Erforschung und Restaurierung des röm. “Theater C” (Odeion)
Erforschung der Befestigung der Unterstadt von Troia
Restaurierung der Ostbastion mit Aufgang zum Tempel
Restaurierung der Rampe von Troia II (ca. 2400 v. Chr.)

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Sagalassos (TR)

Mar
27

Die Ruine einer antiken Stadt im Taurus

AUSGRABUNG DER KATH. UNIVERSITÄTLEUVEN / BELGIEN
Leitung: Prof. Dr. Marc Waelkens (KU Leuven)

Mitwirkung im interdisziplinären Forschungsteam:
Techn. Organisation und Einrichtung des Ausgrabungsbetriebes,
Ausbildung der akad. Mitarbeiter für die Arbeit in Bauforschung und Denkmalpflege,
Organisation und Kontrolle einiger Bauforschungs- und Denkmalpflegeprojekte.

Die Ruinen des antiken Sagalassos in Pisidien liegen ca. 120 km nördlich von Antalya an einer wichtigen historischen Handelsstrasse, 1600m über dem Meer.

Besondere Forschungsergebnisse der ersten Jahre:
– Vertiefung der Kenntnisse über die Geschichte und den Plan der Stadt
– Klärung weiterer Bereiche des Stadtplans
– Planung eines Schutzbaus über der Ruine einer Bibliothek, Betreuung der Anastylose eines hellenistischen Brunnens, sowie
– von Baudenkmälern auf der Oberen- und der Unteren Agora

Persönliche Mitwirkung und Mitwirkung des DAB-Instituts im interdisziplinären Forschungsteam = *

Anastylose*
Archäologie
Archäologische Applikation geografischer Informationssysteme
Archäozoologie
Ausbildung*
Baubetrieb*
Bauforschung *
Bauingenieurwesen*
Bauphysik und-Chemie*
Byzantinistik
Computerunterstützte Datenverarbeitung
Denkmalpflege*
Epigrafik
Geoarchäologie
Geomorphologie
Geschichte der hellenistischen und römischen Zeit
Keramik
Numismatik
Orientalistik
Palaeobotanik
Palaeolithik und Neolithik
Publizistik
Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der hellenistischen und römischen Zeit
Soziologie
Stadt- und Regionalplanung*
Touristik*
Ur- und Frühgeschichte
Vermessungswesen*

Moskau – Stankievicz Palais

Mar
27

Ephesos (TR) – Serapeion

Mar
27

Notion – Kolophon (TR)

Mar
27

Im Auftrag des DAB-Institutes haben wir uns zum Ziel gesetzt, in interdisziplinärer Kooperation mittels möglichst zerstörungsfreier Forschungsmethoden ein dichtes Bild von der Stadt, ihrer Geschichte und ihrer Topographie zu gewinnen.

Die Forschungsmethode der archäologischen Freilegung wäre mit der Zerstörung historischer Bestände verbunden.

Diese antike Doppelstadt, von welcher der eine Teil direkt am Meer ca. 15 km vor Ephesos liegt, war kaum erforscht.
Zerstörungsfreie Prospektion, terrestrische, geomagnetische, seismologische, Infratrot- und Luftbild-Vermessung dienen der Rekonstruktion des Planes der Stadt.

Selcuk – Selcukisches Bad von 1372

Mar
23

Bad Aussee – Kammerhof

Mar
23

Wien 1 – Alte Universität

Mar
23

2. Bauabschnitt
Archiv d. Universität Wien – Verlag d. Österr. Akademie d. Wissenschaften – Residenz d. Gesellschaft Jesu
Revitalisierung und Tiefspeicher
Baukosten: ATS 140 Mio.
Baudauer: 32 Monate

Planung und Oberleitung d. Bauausführung – Arch. Univ.-Prof. DI Dr. Friedmund Hueber
Bauherr – Republik Österreich, BM f. wirtschaftl. Angelegenheiten, Bundesbaudirektion Wien
Örtliche Bauaufsicht – O&S Architekturbüro, Arch. DI Peter H. Ortner – Arch. DI Erwin Stolz
Statik – Ingenieurbüro Kollitsch und Stanek
Haustechnik – DI Herbert Krug
Aufzüge, Elektro – DI Wolfgang Jonke
Bauphysik – DI Franz Kalwoda

 

Gerne ergänzt – hier ist der vollständig aktualisierte Projektbeschreibungstext inklusive Freilegen der Arkaden als weiteres Beispiel:


Projektbeschreibung: Alte Universität

Das Projekt „Alte Universität“ umfasst die umfassende Sanierung und Revitalisierung eines historischen Gebäudes, das als bedeutendes Wahrzeichen in der Stadtgeschichte fungiert. In mehreren aufeinander abgestimmten Phasen wurde das Projekt mit dem Ziel umgesetzt, die architektonische Bedeutung zu bewahren und gleichzeitig moderne, funktionale Nutzungsanforderungen zu integrieren.

1. Bauaufnahme
Zu Beginn des Projekts wurde eine detaillierte Bauaufnahme durchgeführt, um den aktuellen Zustand des Gebäudes zu dokumentieren und die wesentlichen baulichen und strukturellen Merkmale zu erfassen. Diese Grundlage war essenziell für die Planung und Weiterentwicklung des gesamten Projekts.

2. Nutzungskonzept
Im Anschluss wurde ein umfassendes Nutzungskonzept erarbeitet. Dieses orientierte sich an den vielfältigen Anforderungen unterschiedlicher Institutionen, die zukünftig in der Alten Universität untergebracht werden sollten. Dazu zählen unter anderem die Residenz der Jesuiten, Institute der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (z. B. die Galerie der Forschung), diverse Institute der Universität Wien, Geschäftslokale und Restaurants, Cafés sowie flexibel nutzbare Ausstellungsräume. Das Nutzungskonzept stellte sicher, dass die historischen Strukturen erhalten bleiben und gleichzeitig eine zeitgemäße, vielseitige Nutzung gewährleistet wird.

3. Leitprojekt
Ein zentrales Leitprojekt legte die strategische Ausrichtung der Sanierungsmaßnahmen fest. Dabei wurden die historische Bedeutung des Gebäudes sowie moderne architektonische und funktionale Anforderungen berücksichtigt. Es bildete die Grundlage für sämtliche weiteren Planungs- und Bauphasen.

4. Bauabschnitte
Das Projekt gliederte sich in vier klar definierte Bauabschnitte:

  • Vorentwurf: Erste konzeptionelle Ausarbeitung der notwendigen baulichen Eingriffe und der geplanten Nutzung.
  • Entwurf: Entwicklung eines detaillierten Planwerks, das Architektur, Materialitäten und technische Anforderungen festlegte.
  • Durchführungskontrolle: Begleitende Überwachung der Bauausführung, Qualitätssicherung und Steuerung aller beteiligten Gewerke.
  • Abrechnung: Abschlussphase mit vollständiger Kostenerfassung, Prüfung und Dokumentation.

5. Weitere Maßnahmen

  • Nutzflächenberechnung: Präzise Ermittlung der verfügbaren Flächen zur optimalen Raumplanung.
  • Kostenschätzung: Erstellung eines realistischen finanziellen Rahmens zur Sicherstellung der wirtschaftlichen Umsetzbarkeit.
  • Bauforschung: Untersuchung historischer Bauelemente und Konstruktionsweisen zur authentischen Restaurierung und denkmalgerechten Sanierung.
  • Fassadenrenovierung: Umfassende Sanierung von insgesamt 48 Fassaden, unter besonderer Berücksichtigung historischer Details.
  • Freilegen der Arkaden: Wiederherstellung und Öffnung der historischen Arkadengänge, die zuvor teilweise verbaut oder verdeckt waren. Dies trug wesentlich zur Aufwertung der Innenhöfe und zur Reaktivierung ursprünglicher räumlicher Qualitäten bei.

Das Projekt „Alte Universität“ zeigt eindrucksvoll, wie historische Bausubstanz behutsam revitalisiert und zugleich modernen Nutzungen zugeführt werden kann. Es verbindet Geschichte, Wissenschaft, Kultur und urbanes Leben zu einem lebendigen Zentrum im Herzen der Stadt.

Wien 1 – Orgelprospekt, Jesuitenkirche

Mar
23

SPÄTH ORGEL • OPUS 983

Jesuitenkirche • Universitätskirche
1010 Wien, Dr. Ignaz Seipel Platz 1

BAUHERR • PLANUNG • BAULEITUNG

BAUHERR

Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
SCh. Mag. Elisabeth Udolf-Strobl
MR DI Wolfgang Foglar-Deinhardstein, MR DI Michael Hladik

NUTZER

Jesuiten Wien 1: Pater Gustav Schörghofer SJ
Disposition der Orgel und Organist: Prof. Mag. Thomas Schmögner

GENERALPLANUNG UND ENTWURF DES ORGELPROSPEKTS

Arch. Prof. Univ.Doz. DI Dr. Friedmund Hueber

ZAHLEN • DATEN • FAKTEN

41 Register
3 Manuale und Pedale
2745 Pfeifen mit Längen von 6,20 Meter bis 8 Millimeter
Gesamthöhe des Orgelwerkes 11,85 Meter
PROJEKTSKOSTEN: 1,250 Mio. € brutto
PLANUNGSBEGINN: November 2000
FERTIGSTELLUNG: Mai 2004

Das Wirtschaftsministerium stellte für die angelaufene Generalsanierung unter Architekt Friedmund Hueber die finanziellen Mittel im Bundeshochbau zur Verfügung, am 29. 4. 1998 konnte Herr Bundesminister Dr. Farnleitner auch den Orgelneubau zusagen. Nach einem Internationalen Wettbewerb erging der Auftrag am 8. 11. 2000 an den Bestbieter nach den Kriterien Klang, Technik, Gestaltung und Preis, an den Freiburger Orgelbau Hartwig Späth.

Das imposante Orgelgehäuse über 2 Emporen ist unter Wiederverwendung historischer Teile komplett neu gefertigt und nimmt Rücksicht auf die Formensprache der Architektur Pozzo´s und die Lichtführung zum Altar.

Klanglich orientiert sich die Orgel an französisch romantischen Vorbildern, im Sinne des französischen Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll, der die bedeutendsten Orgeln Frankreichs im 19. Jahrhundert schuf. Als Referenzinstrument hinsichtlich der Klanggestaltung diente die von ihm 1880 erbaute Orgel in St. François-de Sales in Lyon.
41 Register auf 3 Manuale und Pedale verteilt, 2745 Pfeifen (150 labiale Holzpfeifen, 2125 labiale Metallpfeifen, sowie 470 Zungenpfeifen). Die Gesamtlänge der größten Pfeife beträgt 6,20 Meter, die kleinste Pfeife hat eine Tonlänge von nur 8 Millimeter. Die Gesamthöhe des Orgelwerkes beträgt 11,85 Meter, die maximale Tiefe ca. 3,50 Meter.

Wien 1 – Jesuitenkirche

Mar
23


CA. 200 DURCHFÜHRENDE FIRMEN WAREN BEI DEN NACHFOLGENDEN ARBEITEN BESCHÄFTIGT

Restaurierung der Gruft
Umbau der KolumbarienSchaffung eines Altarraumes in der Gruft
Horizontalabdichtung und Entsalzung des aufgehenden Mauerwerks Anlage eines Kollektorganges am östl. Aussenfundament
Restaurierung der Aussenfassaden inkl. Türme
Herstellung einer UV-Schutzverglasung am Erker des Hochaltarbildes
Elektrifizierung und Beleuchtung des gesamten Kirchenraums
Verkabelung der Tonanlage Sanierung der Dächer
Herstellung eines Unterdaches über dem Mittelschiff
Türen und FensterBlitzschutzanlage
Dacheindeckung, Verblechung,
Regenwasserableitung bzw.Restaurierung
Herstellen eines behindertengerechten Zuganges
Notausgänge und Beleuchtung für Veranstaltungen
Einbau einer Bankheizung
Umgestaltung des Altarraumes
Treppenaufbau für den Chor vor dem Hochaltar
Stufenunterbau, Volksaltar, Ambo, Sessio und Kredenzen
Herstellung von Verbindungswegen über die Emporen
Neugestaltung und Einrichtung der Werktagskapelle
Restaurierung der Sakristei und Nebenräume
Restaurierung und Umgestaltung der Kongregationskapelle
Umbau der Oratorien
Möblierung der Magazine

RESTAURIERUNGEN

Steinfussböden, Steinballustraden
Hochaltar
Seitenaltäre
Altarbilder und andere Ölgemälde in den Seitenkapellen
Intarsierte Beichtstühle
Intarsiertes Kirchengestühl
Intarsierte Türen und Windfang
Kanzel mit Perlmuttintarsien und vergoldetem Holz und Metall
Stuckmarmorausstattung der Seitenkapellen und der Mittelschiffassaden
Marmorierung der Emporen
Farbfassung figuraler Ausstattung
Vergoldung der Kapitelle, Friese, Schriften und Rahmen
Marienkrone und Reinigung des Schleiers der Marienkrone
Fresken in den Emporen
Fresken an der Decke des Mittelschiffs
Seccomalerei im Mittelschiff
Motorbetriebene Seilzüge vom Dachstuhl in den Altarraum

Ephesos (TR) – Celsusbibliothek

Mar
22

Durch INNOVATIVE FORSCHUNGSMETHODEN (Anastylose, Stadtstrukturanalyse) wird die Geschichte des Platzes und die Entwicklung der Platzgestalt geklärt und der, durch vorangegangene Ausgrabungen gestörte, Denkmalbestand dem Besucher verständlich präsentiert. Dabei wurden optische Korrekturen wie Kurvatur und Scheinperspektive als Gestaltungsmittel kaiserzeitlicher Architektur entdeckt.

Ephesos
EINE AUSGRABUNG DES ÖSTERREICHISCHEN ARCHÄOLOGISCHEN INSTITUTES
Mitwirkung in der Bauforschung und Denkmalpflege

Der Embolos
EIN ZENTRUM IN DER CITY DER RÖMISCHEN GROSSTADT

ANASTYLOSE
BAUFORSCHUNG
INNOVATION DER FORSCHUNG
ENSEMBLEFORSCHUNG
RESTAURIERUNG
RESTITUTION

Die Forschungs- und Denkmalpflegeprojekte am Embolos:

Celsusbibliothek
Südtor der Agora
Neronische Halle
Embolos

Ephesos – Hanghaus 2

Mar
22

Als oberstes Gestaltungsprinzip dieses Projektes gilt, dass der Schutzbau der Konservierung des Denkmalbestandes dient und überdies keine Konkurrenz zu den umliegenden Ruinen des archäologischen Parks bilden darf.

Um die für die Erhaltung der Ruinen schädlichen Klimaschwankungen (Temperatur, Luftfeuchtigkeit) in der Anzahl und ihren
Amplituden zu reduzieren, wurde eine geschlossene Einhausung mit reichlich Speichermasse (Ziegelwände, Stahlbetondecke mit Bewuchs) gewählt.

Dem Verlauf des Geländes vor der Ausgrabung folgend, soll ein bewachsenes Schutzdach über den Ruinen schweben. Glaspyramiden signalisieren die Zentren der einzelnen Wohneinheiten unter einem wiederbewachsenen Dach. Anstelle allfälliger, notwendiger Unterzüge verleiht eine zarte Stahlseilkonstruktion optische Leichtigkeit. Die Flexibilität des Konstruktionssystems gestattet es die notwendigen Stützen dort aufzustellen, wo sie restauratorisch nicht schaden.

Die Gestaltungselemente im Inneren sind der zeitlosen Formensprache des Schiffsbaus entlehnt – die Stützen sind wie Masten gestaltet, die Geländer wie Relings und die Besucher bewegen sich auf Stegen durch das Museum. Wo der nackte Fels freiliegt und die Kulturschichten fehlen, wurde auf Überdachung verzichtet und ein museumsinterner Hof angelegt. Alle außen sichtbaren neuen Mauern bestehen aus Sichtziegeln, wodurch sie sich in die Landschaft integrieren. Der Eingang des Museums wird in der Formensprache unserer Zeit durch ein luftiges, schattenspendendes Lamellendach signalisiert.

Zur Orientierung der Besucher werden die Peristylhöfe als Zentren der einzelnen Wohneinheiten deutlich hervorgehoben. Über den Höfen sind Glaspyramiden angebracht, die im Sommer zur Seite geschoben werden können. Durch diese Öffnungen ergibt sich eine Lichtführung, die jener in der Antike äquivalent ist. Die Steuerung der Luftbewegung und die Raumkonditionierung wurde am Modell erprobt.

Die Belichtung der direkt an der Kuretenstraße gelegenen Werkstätten und Tavernen erfolgt im Unterschied zu jener der Wohnbereiche durch Lichtkuppeln. Das Projekt ist unabhängig von den Restaurierungsarbeiten in Teilabschnitten realisierbar.

 


Wettbewerb – 1.Preis 1989, Planungsauftrag 1991,
Baubewilligung durch die türk. Behörden erteilt [26. 10. 1992]

Herstellungskosten ca. ATS 23,4 Mio. [1991] *.)

Mitarbeiter – DI Günther Urban Ecker, Mag. Arch. Gerhard Josef Fassel, Heidrun Hueber
Statik – DI Rudolf Spiel
Bauphysik – DI Franz Kalwoda
Begrünung Univ. Prof. DI Dr. Karl Ernst Schönthaler

*.) “…letztlich leider nicht realisiert, da der Bauunternehmer Ing. Anton Kallinger
seine Beteiligung an der Finanzierung eines Projektes von Arch. Hueber ausschloss.
Daher Entwicklung und Realisierung eines Neuprojektes (`Zeltkonstruktion´).
Herstellungskosten jedoch über ATS 85 Mio., 1999.

Ankara – Augustus Tempel

Mar
22

Aphrodisias (TR) – Sebasteion

Mar
20

Das Sebasteion, eine Kaiserkultanlage aus julianisch-claudischer Zeit (1. Hälfte des 1. Jhdt. n. Chr.), bestand aus einem Tempel, einem von zwei langen dreigeschossigen Depotbauten gerahmten Festplatz und einem luftigen Propylon (Zugangsbau).
In den Intercolumnien der Obergeschosse der Depoträume wurde die Kaiserfamilie in Reliefs verherrlicht.

Aphrodisias (TR) – Tetrapylon

Mar
20

Der Tetrapylon, ein Zugangsbau zum Tempelbezirk der Aphrodite wurde unter Kaiser Hadrian errichtet.
Die Anastylose ergab, dass dieses Bauwerk 398 n. Chr. nach Beschädigung und Abbau als christliches Denkmal, unter zusätzlicher Verwendung von neuen Baugliedern, wiedererrichtet worden ist.